Bürgerinitiative Calenberger Land gegen SuedLink

Der deutsche Minister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier, hat einen Referentenentwurf zur Beschleunigung des Netzausbaus und damit auch des SuedLinks vorgelegt.

Hier sollen nur drei Punkte hervorgehoben werden:

1. Die schon durch das Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABeG) minimierte Bürgerbeteiligung soll vielfach komplett wegfallen. Die Bundesfachplanung, die einzige noch vorhandene Beteiligungsmöglichkeit für Bürger/innen, soll es dann nicht mehr geben.

2. Netzausbaumaßnahmen werden als "überragendes öffentliches Interesse" betitelt, somit gibt es keinen Rechtsanspruch durch das Grundgesetz auf das Recht auf Eigentum mehr. Die Planer dürfen dann auch schon im Vorfeld auf jedes Grundstück, auch ohne vorherige Rechtsfeststellung. Wer das nicht zulässt muss mit hohen Strafen rechnen. Auch eine Enteignung ist so möglich!

3. Baubeginn der Maßnahme, auch wenn noch nicht alle Planungsabschnitte rechtskräftig genehmigt sind!

Hier geht es zum Strategiepapier des Wirtschaftsministeriums.

Hier geht es zu einem Pressebericht der Süddeutschen Zeitung.


 

 

Aufgrund der neuen EU-Datenschutzverordnung stellen wir ab Mai 2018 unseren Newsletter ein!


 

Seit Anfang Februar trifft sich SuedLink-Planer TenneT mit den Trägern öffentlicher Belange in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Thüringen und Bayern!

Natürlich wie immer nichtöffentlich!!!!!!

Damit hat die nächste Phase beim SuedLink begonnen.

Hier geht es zu den Terminen von Tennet!


 

Am 19.3.2018 haben die Europäischen Wettbewerbshüter ein formelles Verfahren gegen den größten deutschen Stromnetzbetreiber TenneT eingeleitet.

TenneT soll unzulässigerweise Übertragungsnetzkapazitäten von Dänemark nach Deutschland eingeschränkt haben.

Hier geht es zum Bericht von Baden online.

Es wurde immer behauptet, dass einer der Hauptgründe für die Notwendigkeit des SuedLinks der Stromtransport von Dänemark nach Süden sei. In Wilster, dem Anfangspunkt des SuedLinks endet zum Beispiel der NordLink, von hier soll der Strom aus Dänemark durch den SuedLink transportiert werden.

Aufgrund der von TenneT erhobenen Daten wurde der Bedarf für den SuedLink berechnet. Was, wenn TenneT schon früher Kapazitäten gedrosselt und so künstliche Engpässe erzeugt hat und mit diesen Daten gearbeitet wurde?

Ein Grund vielleicht: TenneT wird durch den Betrieb des SuedLinks über eine Milliarde Euro pro Jahr einnehmen!!!

Die deutsche Aufsichtsbehörde, die Bundesnetzagentur, die eigentlich für so etwas zuständig ist, schweigt bisher!

Viele Fachleute halten den SuedLink aber für unnötig, wenn jetzt sogar die Planungsdaten falsch sein könnten, bedarf es umgehend einer Neuberechnung mit belastbaren Daten!


 

 

Fachleute bestätigen: Der SuedLink ist eine Mogelpackung!!!

Im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung hat man das untersucht und warnt: Der zusätzliche Bau eines neuen Stromnetzes in Gleichstromtechnik sei unnötig und zu teuer. Kurzum – eine Mogelpackung, wie die Leiterin des Fachgebiets Prof. Dr. Claudia Kemfert im Interview erklärt: „Mogelpackung ist daran, dass man behauptet, die ganzen Stromtrassen seien notwendig, um die Energiewendeziele zu erfüllen. Das stimmt aus unserer Sicht nicht.“

 

 Hier geht es zum sechsminütigen Video des hr-Fernsehens vom 19.10.2017 mit Hintergrundinformationen!


 

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