Bürgerinitiative Calenberger Land gegen SuedLink

Am 19.3.2018 haben die Europäischen Wettbewerbshüter ein formelles Verfahren gegen den größten deutschen Stromnetzbetreiber TenneT eingeleitet.

TenneT soll unzulässigerweise Übertragungsnetzkapazitäten von Dänemark nach Deutschland eingeschränkt haben.

Hier geht es zum Bericht von Baden online.

Es wurde immer behauptet, dass einer der Hauptgründe für die Notwendigkeit des SuedLinks der Stromtransport von Dänemark nach Süden sei. In Wilster, dem Anfangspunkt des SuedLinks endet zum Beispiel der NordLink, von hier soll der Strom aus Dänemark durch den SuedLink transportiert werden.

Aufgrund der von TenneT erhobenen Daten wurde der Bedarf für den SuedLink berechnet. Was, wenn TenneT schon früher Kapazitäten gedrosselt und so künstliche Engpässe erzeugt hat und mit diesen Daten gearbeitet wurde?

Ein Grund vielleicht: TenneT wird durch den Betrieb des SuedLinks über eine Milliarde Euro pro Jahr einnehmen!!!

Die deutsche Aufsichtsbehörde, die Bundesnetzagentur, die eigentlich für so etwas zuständig ist, schweigt bisher!

Viele Fachleute halten den SuedLink aber für unnötig, wenn jetzt sogar die Planungsdaten falsch sein könnten, bedarf es umgehend einer Neuberechnung mit belastbaren Daten!


 

 

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