Bürgerinitiative Calenberger Land gegen SuedLink

02.09.2015
 
Wird das neue Gesetz zur SuedLink-Erdverkabelung ein Bumerang für alle Betroffenen und ein Schlag ins Gesicht der BI's ?
 
In der Diskussionsrunde am 1. September in Laatzen, zu der das Bundestagsmitglied Frau Dr. Flachsbarth Vertreter der Kommunen, den Präsidenten der BundesNetzAgentur, sowie weitere Mitarbeiter der BundesNetzAgentur und im Anschluss auch Vertreter der Bürgerinitiativen eingeladen hatte, wurde nochmals betont, Erdverkabelung hat Vorrang vor Freileitung, dieses bedeutet aber nicht automatisch überall eine Erdverkabelung.
Ausnahmen könnten die Regel werden. So könnten sich die Politiker dieser Gesprächsrunde bereits folgende Ausnahmeregelungen vorstellen: Wälder, Gebirge, Moore oder unstabile Untergründe, zum Beispiel ehemaliger Berg-/Kalibau könnten vermastet werden, also eigentlich fast überall im Calenberger Land, da es auch keine "Zick Zack" also ab in die Erde und dann wieder nach oben als Freileitung geben soll. Selbst die Anwesenden der BundesNetzAgentur forderten von der Politik eine eindeutige Gesetzgebung mit klaren Regeln.
Auch das Bundestagsmitglied Dr. Miersch wies mehrfach darauf hin, dass die Bürgerinitativen aktiv bleiben müssen, denn noch ist das Erdkabelgesetz nicht in trockenen Tüchern und im Bundestag gebe es noch deutliche Widerstände.
Im Anschlussgespräch mit Mitgliedern der Bürgerinitiative Calenberger Land gegen SuedLink und Mitarbeitern der BundesNetzAgentur wurde bestätigt,  keine Ausnahme zu einer Erdverkabelung zuzulassen, damit die Planer die optimale Trasse für die Erdverkabelung finden und nicht schon am Anfang die Ausnahmemöglichkeiten ausnutzen. Es ist nicht nur technisch möglich, sondern auch praktisch umsetzbar und bezahlbar, eine komplette Erdverkabelung durchzuführen.
Die Bürgerinitiative Calenberger Land gegen SuedLink fordert weiterhin eine menschen- und umweltverträgliche Erdverkabelung im transparentem Verfahren ohne Tricks.  
Die Initiative wird weiterhin Raumwiderstände sammeln, die gegen die Megamasten im Calenberger Land sprechen.

01.09.2015

Erneut steigert Deutschland seinen Stromexport. Laut Statistischem Bundesamt und Fraunhofer Institut wurde im 1. Halbjahr 2015 für mehr als eine Milliarde Euro mehr Strom aus- als eingeführt.

Der Bau von Stromleitungen wird in Deutschland überwiegend vom kleinen Endverbraucher bezahlt. Industrie und stromintensives Gewerbe sind größtenteils vom Netzentgelt befreit. Auch für den Verkauf von Strom ins Ausland muss keine Gebühr für die Nutzung der Netze bezahlt werden!

Hier der Link zu den aktuellen Infos des Fraunhofer Instituts.

Hier ein weiterer Link zu hervorragenden interaktiven Grafiken des Fraunhofer Instituts.


 

                                  Barsinghausen, Gehrden, Ronnenberg, Springe, Wennigsen am 28.7.2015

 BI Calenberger Land gegen SuedLink begrüßt Erdkabelvorrang beim SuedLink

 

Nachdem die Fraktionsspitzen von CDU,CSU und SPD am 1. Juli die Weichen für mehr Erdverkabelung beim SuedLink gestellt haben, ist auch die Planungsfirma TenneT umgeschwenkt und bevorzugt jetzt die Erdverkabelung beim SuedLink, unter anderem um die Akzeptanz in der Bevölkerung zu erhöhen.

Die Bürgerinitiative Calenberger Land gegen SuedLink, eine der größten Bürgerinitiativen gegen SuedLink in Deutschland, hält das für einen Schritt in die richtige Richtung und einen großen Etappenerfolg der Initiative, denn ohne den Widerstand der Bürgerinitiativen wäre es nicht so weit gekommen.

Noch bedarf es allerdings einer Gesetzesänderung und Vorgaben für die Planer. Die BI geht aber davon aus, dass der Gesetzesentwurf in der ersten oder zweiten Septemberwoche vorgelegt und noch im Herbst die notwendigen Mehrheiten im Bundestag bekommen wird.

Die BI ist jedoch weiterhin wachsam und achtet darauf, dass es - "auch durch die Hintertür"- keine großzügigen Ausnahmen von der Erdverkabelung geben wird!

Auch darf die von TenneT geforderte Beschleunigung des Verfahrens nicht auf Kosten der sowieso schon eingeschränkten Beteiligungsmöglichkeiten für Bürger/innen gehen!

 


 

24.08.2015

Mitte August hat Tennet begonnen, die Westküstenleitung zu bauen, die in Brunsbüttel endet. Zur Erinnerung: Die beiden ersten Trassen des SuedLinks beginnen in Brunsbüttel und Wilster. In Wilster endet der NordLink aus Skandinavien, der sich schon länger im Bau befindet. An den beiden Endpunkten des SuedLinks sind die Weiterleitungen nach Mittel- und Südeuropa auch schon vorhanden.

Klar ist, hier werden die Voraussetzungen geschaffen, um den SuedLink durchzudrücken.

 

Es geht jetzt nicht mehr um das Ob, sondern nur noch um das Wie!

 

Daher:

Die BI Calenberger Land fordert eine umwelt- und menschenverträgliche

Erdverkabelung des SuedLinks mit transparentem Verfahren ohne Tricks!

Hier der Link zu einem aktuellem Bericht: Bericht NDR


 

29.07.2015

Am 28.7. hat TenneT beim Thema Erdverkabelung für den SuedLink aufgrund des Drucks vieler Bürgerinitiativen und der Hamelner Gruppe nachgegeben!

Jetzt ist laut TenneT die Politik gefordert, die entsprechenden Vorgaben und Gesetze zu machen!

Hier geht es zur Presseinformation von TenneT.


 

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