Bürgerinitiative Calenberger Land gegen SuedLink

In der Ausgabe von WISO, ZDF am Montag, dem 29.1.2018 wird aufgeklärt, wofür der SuedLink wirklich ist.

Deutschland hat viel zu viel Strom und verschenkt den auch noch, dafür sind aber Starkstromleitungen wie der SuedLink nötig!

Viele verdienen Geld, die Zeche bezahlt aber der kleine Endverbraucher über die Stromrechnung!!!

Hier geht es zum Bericht des ZDF.


 

SuedLink geht in die nächste Phase

Letzte Woche hat die Bundesnetzagentur die nächse Phase für den SuedLink eingeläutet.
Bisher hat der Planer TenneT breiträumig nach Trassenmöglichkeiten gesucht und auch vorgeschlagene Alternativen untersucht.
Jetzt hat die Bundesnetzagentur die fachliche Richtigkeit der bisherigen Planungen bestätigt und TenneT mit den weiteren Planungen beauftragt.
In diesem Schritt werden die beiden noch vorhandenen Alternativen gleichberechtigt und ergebnisoffen miteinander verglichen.
Die Alternativtrasse durch das Calenberger Land geht von Ostermunzel über Lathweren, Göxe und Ditterke bis zum Benther Berg.
Eine weitere kleinräumige Alternative geht von Lenthe, Northen und Everloh bis zum Benther Berg.
Von dort geht es über den Erichshof, vorbei an Gehrden bis zum Bahnübergang Weetzen und weiter in Richtung Süden.
Dann am Ortsrand von Holtensen entlang, der Deister wird zwischen Steinkrug und Bennigsen passiert und es geht weiter an Völksen vorbei in Richtung Süden.
Zur Zeit ist nur eines klar, es wird entweder die Strecke im Osten der Region werden oder die Strecke durch das Calenberger Land.
Die Gefahr ist noch nicht gebannt und die BI Calenberger Land gegen SuedLink begleitet die Planungen weiterhin kritisch.
 
Hier ist die Mitteilung der Bundesnetzagentur zu finden:
https://www.netzausbau.de/leitungsvorhaben/bbplg/03/B/de.html
 
Hier gibt es links zu weiteren Informationen:
http://www.gegensuedlink.de/index.php/suedlink
 

9. Mai 2017

Die Landesregierung Thüringens hat bei der Antragskonferenz einen neuen Trassenverlauf für den SuedLink vorgeschlagen.

Hier geht es zu einem Bericht des MDR mit Möglichkeit, den Vorschlag als Karte downzuloaden!


 

Große Betroffenheit der Calenberger Kommunen durch SuedLink!

 

Am Dienstag dem 13.6. startet ab 9:00 Uhr in Hannover die sogenannte Antragskonferenz der Bundesnetzagentur für den SuedLink im Raum Hannover. Nach einer Einführung ins Thema können hier noch Hinweise für das weitere Vorhaben abgegeben werden. Noch einmal zur Erinnerung: Der SuedLink soll über eine Strecke von ca. 700 km als Erdkabel mehr Strom transportieren, als in drei durchschnittlichen deutschen Atomkraftwerken produziert wird! Die Trasse wird während der Bauphase breiter sein als eine Autobahn mit 12 Spuren und könnte quer durch das Calenberger Land gehen. Klar ist, auch die Erdverkabelung ist ein massiver Eingriff in die Natur.

 

Gab es bisher vom Planer TenneT nur drei Trassenabschnitte, die das Calenberger Land betreffen, ist jetzt noch ein Trassenabschnitt hinzugekommen, den das Land Thüringen auf der Antragskonferenz in Thüringen eingereicht hat. Das Land Thüringen lehnt den SuedLink in Thüringen ab und hat auch eine Trasse über Hessen vorgeschlagen, was das Land Hessen aber ablehnt.

TenneT hat den Trassenabschnitt 57 eingereicht, der über Ostermunzel, Lathwehren, Göxe, Ditterke bis zum Erichshof geht, den Trassenabschnitt 58, der vorbei an Lenthe, Northen, Everloh bis zum Erichshof geht und den Trassenabschnitt 59, der vom Erichshof zwischen Gehrden und Ronnenberg, vorbei an Weetzen und Holtensen und zwischen Bredenbeck und Süllberg und zwischen Steinkrug und Bennigsen Richtung Süden bis Eldagsen geht. Das Land Thüringen hat nur einen groben Korridor eingereicht, der über Barsinghäuser Gebiet zwischen der A2 und Gross-Munzel, Landringhausen und Wichtringhausen liegt.

Wie die Bundesnetzagentur und TenneT immer wieder betonen, wurden die Korridorvorschläge von TenneT auf Basis von überregionalen Kriterien erarbeitet, im Rahmen der nun folgenden Bundesfachplanung werden regionale Untersuchungen in den Korridoren stattfinden. Erst auf Basis dieser detaillierten Informationen wird die Bundesnetzagentur - unabhängig von der Ersteinschätzung - einen Korridor für die weitere Planung festlegen.

Die BI betont noch einmal: Noch ist alles offen!!!

Zur Zeit macht auch die EU Druck auf die Planungen, das Projekt ist als wichtig für den Europäischen Stromhandel eingestuft worden (Projekt PCI 2.10). Auch haben die skandinavischen Länder eine Klage vor der EU gegen Deutschland angedroht. Der Strom der Skandinavier kommt mit dem Seekabel NordLink in Wilster an, von wo der SuedLink starten soll, der bis zum AKW Grafenrheinfeld geht. Von dort liegen schon die Verteilerleitungen nach Südeuropa. Zur Zeit können die Skandinavier ihren Strom aber nicht weiterleiten. Wie früher bei deutschen Autobahnen, vor Einführung der LKW-Maut, wird der Strom von europäischen Nachbarn kostenlos durchgeleitet. Sie müssen hierfür keinen Cent bezahlen. Allerdings ist bei der sogenannten Stromautobahn die Abnahme oder das Hinzufügen von Strom aufgrund der Gleichstrom-Technik nicht möglich! In Wilster wird eingespeist, in Grafenrheinfeld entnommen! Hinzu kommt, dass deutsches stromintensives Gewerbe und Industrie auch noch größtenteils von den Netzentgelten befreit ist. Beide Kostenstellen werden voll auf den kleinen Stromverbraucher abgewälzt! Klar ist, die Zeche für den SuedLink zahlen die deutschen Bürger. TenneT, zu 100% in Besitz des holländischen Staates, ist eine garantierte Rendite des eingesetzten Kapitals von über 9% jährlich zugesagt worden, finanziert durch das Netzentgelt.

Sicherheitshalber hat der deutsche Bundestag beschlossen, dass der SuedLink wichtig für das deutsche Gemeinwohl ist und gleichzeitig alle rechtlichen Prüfungsmöglichkeiten und Rechtsbegehren von Betroffenen ausgeschlossen. Somit können zum Beispiel Landwirte ohne Möglichkeit des Rechtsweges enteignet werden.

Die BI wird bei der Antragskonferenz anwesend sein und fordert alle evtl. Betroffenen auf, diese Möglichkeit der Beteiligung zu nutzen und aufzuzeigen, warum das Calenberger Land schutzwürdig ist.

Auf der Webseite der BI: www.gegensuedlink.de gibt es für Interessierte weitergehende Informationen und diverse links zum Thema SuedLink!

 

Am 22.11.2016 veröffentlichte der Stern einen Artikel zum Thema SuedLink und Bauern.

Eckhard Seemann, Bauer aus Wennigsen/Bredenbeck hat hier Position bezogen.

Hier geht es zum Stern!


 

 

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