Bürgerinitiative Calenberger Land gegen SuedLink

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Eine Untersuchung des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung im Auftrag der Bundesnetzagentur kommt zu dem Ergebnis, dass die Stromnetzbetreiber zwischen 2006 bis 2012 im Schnitt eine Eigenkapitalrendite von 14,4 Prozent erwirtschaftet haben, also weit mehr als die gesetzlich vorgeschriebene Höchstgrenze von 9,05 Prozent.

Quelle: Monitor am 12.5.2016

                                                            Calenberger Land, 29.09.2016, 21:00 Uhr

Pressemitteilung der Bürgerinitiative Calenberger Land gegen SuedLink

 

Die BI Calenberger Land gegen SuedLink begrüßt die geplante Erdverkabelung des SuedLinks, da die Erdverkabelung deutlich weniger Belastungen bringt als die Freileitung an Masten. Aber auch die Erdverkabelung ist ein massiver Eingriff in die Natur. Die Bautrasse für die Erdverkabelung ist mit 60 Metern breiter als zwei sechsspurige Autobahnen mit Standstreifen nebeneinander. Diese Schneise wird sich während der Bauzeit durch das Calenberger Land ziehen. Hinterher wird ein 20 Meter breiter Streifen von Bäumen freigehalten werden müssen. Landwirtschaftlich kann er aber genutzt werden.

 Ein Vertreter der BI war am Mittwoch bei TenneT in Kassel und ließ sich noch einmal bestätigen, dass zu 100% Erdverkabelung vorgesehen ist und während der Bauphase wird es eine bodenkundliche und eine ökologische Baubegleitung geben.

 Positiv ist zu vermerken, dass der Deister und andere Wälder im Calenberger Land nicht mehr berührt werden, allerdings werden auf der gleichen Trasse in Seelze hochwertige, in der höchsten Schutzstufe eingestufte, Wälder zerstört. Es wird auch nötig sein, zum Beispiel in Göxe, Holtensen und anderen Orten die Erdverkabelung fast an den Grundstücksgrenzen zu verlegen. Die Strecke führt aber auch durch Wasserschutzgebiete und Vorranggebiete Grundwasserschutz und ein wichtiges Vogelschutzruhegebiet.

Und auch die Böden im Calenberger Land sind nicht geeignet für Erdkabel und viele weitere schützenswerte Bereiche werden massiv beeinträchtigt.

Selbst TenneT gibt in einer ersten Stellungnahme zu, dass die Strecke im Calenberger Land "über erosionsgefährdete und feuchte verdichtungsempfindliche Böden, Vorranggebiete Schwerpunkt Tourismus/Erholung sowie Natur und Landschaft, Landschaftsschutzgebiete und Überschwemmungsgebiete verläuft"

Für die BI stellt sich die Frage, warum dann so ein Trassenvorschlag gewählt wurde, der durch ein dicht besiedeltes reich strukturiertes Gebiet führt.

Die BI wird weiter daran arbeiten, die Auswirkungen für das Calenberger Land auf ein Minimum zu reduzieren.

Alle Karten, Kurzbeschreibungen, Untersuchungen sind auf der homepage der BI unter "www.gegensuedlink.de" zu finden.


 

 

 

15.11.2015

 

Freileitungen sollen sicherer sein als Erdkabel?

Am 14.11. knickte ein Rübenroder einen Strommasten im Calenberger Land!

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