Bürgerinitiative Calenberger Land gegen SuedLink

Hier gibt es links zu den Antragsunterlagen von TenneT:

Hier geht es zu allen Antragsunterlagen!

Hier geht es zur Beschreibung Streckenabschnitt 57 durch Barsinghausen und Gehrden.

Hier geht es zum Kartenmaterial Streckenabschnitt 57.

Hier geht es zur Beschreibung Streckenabschnitt 58 durch Gehrden.

Hier geht es zum Kartenmaterial Streckenabschnitt 58.

Hier geht es zur Beschreibung Streckenabschnitt 59 durch Gehrden, Ronnenberg, Wennigsen und Springe.

Hier geht es zum Kartenmaterial Streckenabschnitt 59.

Hier geht es zum Vergleich der Vorschlagsstrecke Ost (Alternative 2) im Osten der Region Hannover und der Westvariante (Alternative 1) durch Barsinghausen, Gehrden, Wennigsen, Ronnenberg, Springe.

 

Hier geht es zu Informationen des Landes Niedersachsen zum Netzausbau und zum SuedLink.

Hier geht es zur Bundesnetzagentur mit Informationen zum Netzausbau und zum SuedLink.

 

Fazit TenneT: "Der sehr deutliche Vorteil für die Alternative 2 (im Osten der Region), der sich über die Bewertungsschritte 1 und 2 ergibt führt auch insgesamt zu einem sehr deutlichen Vorteil für die Alternative 2 . Die größere Länge der Alternative 2 ändert aufgrund der Relevanz der ersten Bewertungsschritte die Bewertung nicht."

 


 

 

Die aktuellen Planungen sind im Artikel weiter unten zu finden.

Die BI Calenberger Land gegen SuedLink begrüßt die geplante Erdverkabelung des SuedLinks, da die Erdverkabelung deutlich weniger Belastungen bringt als die Freileitung an Masten. Aber auch die Erdverkabelung ist ein massiver Eingriff in die Natur. Die Bautrasse für die Erdverkabelung ist mit 60 Metern breiter als zwei sechsspurige Autobahnen mit Standstreifen nebeneinander. Diese Schneise wird sich während der Bauzeit durch das Calenberger Land ziehen. Hinterher wird ein 20 Meter breiter Streifen von Bäumen freigehalten werden müssen. Landwirtschaftlich kann er aber genutzt werden.

Hervorzuheben ist, dass zu 100% Erdverkabelung vorgesehen ist und während der Bauphase wird es eine bodenkundliche und eine ökologische Baubegleitung geben.

 Positiv ist zu vermerken, dass der Deister und andere Wälder im Calenberger Land nicht mehr berührt werden, allerdings werden auf der gleichen Trasse in Seelze hochwertige, in der höchsten Schutzstufe eingestufte, Wälder zerstört. Es wird auch nötig sein, zum Beispiel in Göxe, Holtensen und anderen Orten die Erdverkabelung fast an den Grundstücksgrenzen zu verlegen. Die Strecke führt aber auch durch Wasserschutzgebiete und Vorranggebiete Grundwasserschutz und ein wichtiges Vogelschutzruhegebiet.

Und auch die Böden im Calenberger Land sind nicht geeignet für Erdkabel und viele weitere schützenswerte Bereiche werden massiv beeinträchtigt.

Selbst TenneT gibt in einer ersten Stellungnahme zu, dass die Strecke im Calenberger Land "über erosionsgefährdete und feuchte verdichtungsempfindliche Böden, Vorranggebiete Schwerpunkt Tourismus/Erholung sowie Natur und Landschaft, Landschaftsschutzgebiete und Überschwemmungsgebiete verläuft"

Für die BI stellt sich die Frage, warum dann so ein Trassenvorschlag gewählt wurde, der durch ein dicht besiedeltes reich strukturiertes Gebiet führt.

Die BI wird weiter daran arbeiten, die Auswirkungen für das Calenberger Land auf ein Minimum zu reduzieren.


 

Der größte Erdkabel Hersteller ABB gibt die Trassenbreite mit 5 Metern an, zuzüglich 15 Meter während der Bauphase bei konventioneller Verlegung!

So ist auch eine Verlegung unter Feld- oder Waldwegen möglich!

Wird ein anderes Verlegeverfahren (siehe weiter unten) genutzt, entfällt sogar die 15 Meter breite Baustraße (besonders wichtig im Wald)!

Bei Freileitungen an Masten werden hingegen mindestens 90 Meter Trassenbreite dauerhaft benötigt!

Die Erdkabeltrasse kann hinterher wieder landwirtschaftlich genutzt werden.

Am 27.9.2016 hat TenneT die neuen Planungen zum SuedLink veröffentlicht.

Eine der beiden Streckenalternativen geht mitten durch unser Calenberger Land, die andere durch die Lüneburger Heide!

 

Quelle:TenneT

 

Hier sind genaue Detailkarten Raumwiderstände zu den drei Trassenabschnitten im Calenberger Land.

Hier kann jede/r straßengenau sehen, wo die Korrirdorvorschläge lang gehen. Außerdem können hier weitere detailgenaue Infos abgerufen werden! Die Nutzung ist etwas kompliziert, lohnt sich aber!

Hier geht es zur Kartenübersicht zum gesamten Verlauf des SuedLinks!

Hier geht es zum Steckbrief Teilabschnitt Barsinghausen und Gehrden betreffend!

Hier geht es zum Steckbrief Teilabschnitt Gehrden betreffend!

Hier geht es zum Steckbrief Teilabschnitt Gehrden, Ronnenberg, Wennigsen und Springe betreffend!

 


 

Wenn der SuedLink gebaut wird, bekommt TenneT als Betreiber eine gesetzlich festgelegte jährliche Rendite von 9,05% des eingesetzen Eigenkapitals! Diese wird finanziert von den sogenannten Letztverbrauchern, das sind die Stromkunden. Der Betrag ist als Netzentgelt auf jeder Stromrechnung zu finden.

Allerdings bezahlt stromintensives Gewerbe lediglich 10 - 20 % des eigentlich nötigen Netzentgeltes. Das können zum Beispiel Bäckereien, Versicherungen und und und sein. Das entgangene Netzentgelt wird per Gesetz auf den Kleinverbraucher umgelegt, der also proportional mehr bezahlt! So verbrauchten laut Netzbetreibern die Kleinverbraucher 2013 zwar nur 42% der Strommenge, bezahlten aber 84% des Netzentgeltes!

Wird der Strom exportiert und nicht verbraucht, fällt überhaupt kein Netzentgelt an!

Konkret heißt das: Der SuedLink ist zwar überwiegend für den Stromexport und die Gewinne gehen zu den Netzbetreibern und Stromerzeugern, bezahlen muss den Trassenbau aber der kleine Endverbraucher!


 

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